Für Hausherren und "Häuslebauer" gleichermaßen unverzichtbar! Eine Wohngebäudeversicherung schützt das Gebäude (Haus, Nebengebäude und Garage sowie verschiedene Einbauten, z.B. Einbauschränke, festverlegte Fußbodenbeläge, sanitäre Installationen, Zentralheizungsanlagen und elektrische Anlagen) vor den finanziellen Folgen der Schäden, die durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Leitungswasser, Sturm und Hagel ab Stärke 8 (am Haus und im Vertrag genannten Nebengebäuden) verursacht wurden. Bestandteil der Verbundenen Wohngebäudeversicherung" ist auch eine Rohbau-Feuerversicherung, die bei den meisten Gesellschaften prämienfrei für 12 Monate angeboten wird.
Bei einigen Unternehmen kann man darüber hinaus noch Versicherungsschutz gegen weitere Elementarschäden Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung und Erdrutsch sowie gegen Lawinen und Schneedruck abdecken. Die Elementarschadenversicherung ist nur als Zusatz zur Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung erhältlich.
Die Leistungen der verschiedenen Versicherer sind in etwa dieselben, die Preisunterschiede sind dagegen zum Teil riesig! Jeder Versicherer berechnet für die einzelnen möglichen Schadensfälle unterschiedliche Prämien - je nachdem in welcher "Risikozone" Ihr Haus steht. Diese Risikozonen sind allerdings nicht einheitlich. Deshalb überlegen Sie sich genau, welche Risiken Sie abgedeckt haben wollen und vergleichen Sie dann mehrere Angebote.
Wichtig für den Abschluss: Die Versicherungssumme muss den Wiederaufbaukosten des Gebäudes im Schadensfall entsprechen. Sonst kann sich der Versicherer wegen "Unterversicherung" teilweise vor der Zahlungen drücken. Überlassen Sie es Ihrer Versicherung, die Versicherungssumme zu bestimmen und bestehen Sie darauf, dass im Vertrag die Klausel "Kein Abzug wegen Unterversicherung" aufgenommen wird.