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Der Po im Spiegel der Kulturgeschichte

Die Verehrung des Pos ist so alt wie die Lust...
  Po-Show
 ·  "Kallipygos" - Eine Auswahl der schönsten weiblichen Hinterteile
Der Hintern gleicht einem sensiblen Instrument, das sanfte Berührungen auf angenehme Weise wahrnimmt - am wohlgeformten Objekt der Begierde laufen nun mal viele Nerven zusammen, die eine intensive Auseinandersetzung mit dem Körperteil für "Träger" wie Betrachter zu einem großen Vergnügen machen. Aber ein wohl geformter abwärts verlängerter Rücken weckt bei männlichen wie weiblichen Betrachtern auch archaische Instinkte. Wer möchte angesichts eines knackigen Pos nicht nach Herzenslust zupacken? Die gegenwärtige gesellschaftliche Norm lässt uns in der Regel den Wunsch, noch bevor es zur folgenschweren Tat kommt, verdrängen... - das war nicht immer so!

Schönärschige Göttin
Als die Menschheit noch in den Kinderschuhen steckte, galt das Hinterteil der Frau als fleischliche Garantie für reichen Kindersegen. Jene Frauen, die rückwärts üppig ausgestattet waren, hatten auch die meisten Männer. Und die Herren bedienten sich ganz einfach je nach Angebot, denn vor ca. 26 Millionen Jahren galt: Wer zuerst zupackt, kommt zum Zug. Heute ist diese Praxis trotz ihres wertvollen Beitrags zum Fortbestand der Menschheit, wie gesagt, obsolet oder geht zumindest Hand in Hand mit ziemlichen Scherereien. Doch Sozialisation hin oder her - in der Kulturgeschichte ist ausreichend Platz für die handfeste Bewunderung erotischer Proportionen. Etliche Millionen Jahre nachdem die Urgesellschaft den Lauf alles Irdischen genommen hatte, nahmen sich vor allem die Griechen der Verehrung des Pos an: Aphrodite bekam dank ihres faszinierenden Hinterteils sogar den Beinamen "Kallipygos", die "Schönärschige".

Götz weiß wovon er spricht
Die Griechen waren es auch, die der Überlieferung nach, die sexuelle Spielart des Analverkehrs erfanden. Allerdings übten die Hellenen diese Liebespraxis am liebsten mit Jünglingen aus. Folglich sind die Chroniken voll mit Hinweisen auf faszinierende Knabenpos, die von Dichtern und Denkern nach Herzenslust penetriert wurden. Und aus dem Kamasutra lernen wir, dass die Stimulierung des Rektums und das sanfte Küssen des Pos die künstlerischen Fähigkeiten eines Mannes durchaus steigern können. Angesichts dieser Tatsache mag das altbewährte Götz-Zitat in neuem Licht erscheinen; seine praktische Umsetzung ist jedenfalls einen Versuch wert.




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