Als hätte es Duygu Çetinkaya nicht schon früher gegeben.
Aber erst seit bekannt geworden ist, dass die auffallend hübsche Moderatorin
der Technologie-Sendung "Silikon Vadisi" in dem Historienfilm "Der letzte
Osmane" mitspielen soll, redet man über sie. In der Kinoproduktion ist
sie als Geliebte des "Sexiest Man of Turkey, Kenan Imirzalýoðlu, vorgesehen.
Nun plagen sie Zweifel."Ich komme aus einer einfachen Familie. Mein
Vater ist Soldat, meine Mutter war Journalistin. Ich möchte nicht, dass
der Eindruck entsteht, ich hätte es verdammt leicht gehabt. Vielleicht
werde ich die Rolle deshalb ablehnen", äußert sie zur Überraschung der
Medien.
Seit bekannt wurde, dass sie für die Rolle der Imirzalýoðlu-Geliebten
vorgesehen sei, werde viel über sie geschrieben: "Dabei habe ich nicht
einmal zugesagt", regt sich Duygu Çetinkaya auf.
Eine Menge Schauspielerinnen hätten abgesagt. Die Liebesszene sei ihnen
zu deftig, lautete deren Begründung. "Wenn ich denke, dass mir aus der
Rolle der 'Anna' ein Imageschaden erwächst, dann lehne ich auch ab", sagt
sie. Auf das Image eines Männerherzchens wolle sie schließlich nicht reduziert
werden.
Apropos Männer: Für die hat die 20-Jährige ohnehin nicht viel übrig.
"Ich mag keine Männer. Die Männer in diesem Land haben sich sehr stark
verändert. Richtige Männer gibt es nicht mehr. Heute versuchen Männer aus
einer Beziehung Profit zu schlagen. 'Welchen Nutzen habe ich, wenn ich
mit dieser Frau zusammen bin', ist ihr erster Gedanke'." Vor allem auf
Männer aus der Medien- und Schauspielszene ist sie nicht gut anzusprechen.
"In diesen Kreisen wimmelt es nur so vor Junkies und Weiberhelden", empört
sie sich.
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