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Djangos Reise - Asül bei den Türken

In einer Reportage zieht Django Asül eine Bilanz des deutsch-türkischen Verhältnisses.
2,6 Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln leben in der Bundesrepublik, 700.000 besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft – sie prägen in der dritten Generation die deutsche Gesellschaft mit und können Bundestagswahlen entscheiden. Türkische Unternehmer machen Milliarden Umsätze, betreiben Zeitungen und TV-Sender. Türkischstämmige Fußballstars begeistern das Publikum, in der „Lindenstraße“ wird türkisch gesprochen.

Im Kontrast dazu stehen die Angst vieler Deutscher vor dem Islamismus, die zunehmende Gewalt unter jugendlichen Migranten oder spektakuläre Fälle von „Ehrenmord“. Zwischen Kopftuchstreit und Türken-Comedy zwischen Integrationsdebatte und Moscheenprotest - rund 50 Jahre nach der Zuwanderung der ersten türkischen Gastarbeiter zieht die zweiteilige Reportage eine kleine Bilanz des deutsch-türkischen Verhältnisses. Und das auf ganz besondere Weise: „Integrationsbeauftragter“ ist nämlich Django Asül, der bayerische Kabarettist mit türkischem Pass.

Dem Gastarbeiter-Sohn aus Hengersberg in Niederbayern liegen Berlin-Kreuzberg und Neukölln so fern wie Istanbul. Genau dort erkundete er, wie die Türken in Deutschland leben und wie es um die deutsch-türkischen Beziehungen im Allgemeinen und Besonderen steht. Nach Berlin führt Teil eins von „Djangos Reise – Asül bei den Türken“ (17.10.2007, 22.45 Uhr). Im zweiten Teil (24.10.2007, 23.30 Uhr) geht es um Begegnungen in Istanbul.

Über seine Eindrücke berichtete Django Asül (35) am Dienstag (9.10.) bei einer gut besuchten Pressevorführung in Berlin. Er habe wirklich zum ersten Mal intensiv mit Türken in Kreuzberg gesprochen, bekannte er, und Istanbul als Schmelztiegel erlebt: „aufregend, laut, spannend, einfach gut“. Über die Begegnung mit unterschiedlichsten Menschen und mit einer gewissen Leichtigkeit habe er sich dem deutsch-türkischen Thema genähert, sagte der Kabarettist. Dabei kamen durchaus auch Konflikte zur Sprache - „aber ohne dass es auf eine ‚Anklageschrift’ für eine der zwei Seiten hinausläuft“.

„Djangos Reise - Asül bei den Türken“ ist eine Koproduktion der Askania Media Filmproduktion GmbH in Zusammenarbeit mit Pimento Medienproduktions GmbH im Auftrag von Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und Bayerischem Rundfunk (BR) für Das Erste.

Quelle: www.rbb-online.de




Kommentare der Vaybee!ciler
» keynes3399
Hallo Vaybee"s!
hab mir gestern mit großen Erwartungen die Sendung angesehen(hab django mehrmals live gesehen und halte viel von ihm)...aber es war nur eine oberflächliche,naive DIE-TÜRKEN-KÖNNEN-AUCH-ANDERS Show...sehr ermüdend..hab den Schluss auch schön verschlafen..

» TCLady18
hab den asül live gesehen!er hat durch und durch eine bayrisch-türkische aussprache!schwer zu verstehen aber denn noch super lustig;-)
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