Beim Untergang von zwei Booten sind an der türkischen Mittelmeerküste mehr als 50 Menschen ertrunken.
Vor der Küste bei Izmir bargen Rettungshelfer und Fischer heute 48 Leichen, nachdem ein 15 Meter langes Boot in der Nacht untergegangen war. Nur sechs Menschen überlebten das Unglück.
Ein Mitarbeiter eines Hotels war nach Mitternacht auf Menschen in Seenot aufmerksam geworden. "Die Geretteten sagten uns, es seien 60 bis 70 Menschen an Bord gewesen", sagte Sefik Güldibi, ein örtlicher Behördenchef. Wahrscheinlich sei das Boot wegen eines Sturmes untergegangen. Fischer unterstützen die Rettungsarbeiten, bei denen auch Helikopter eingesetzt wurden.
Auf dem Weg von der Türkei nach Zypern sank ein Boot mit sechs Flüchtlingen bei hohem Seegang. Drei Usbeken konnten von der Besatzung eines Fischerbootes gerettet werden, drei weitere Menschen werden vermisst, wie die türkische Zeitung "Zaman" heute berichtete.
Der 28-jährige türkische Kapitän sei gestern etwa zehn Stunden lang zurück an Land geschwommen. Er werde in einem Krankenhaus behandelt. Sein Boot war etwa eineinhalb Stunden nach dem Ablegen in Alanya gekentert.
Die Türkei ist eine der Hauptdurchgangsstrecken für Flüchtlinge und Migranten auf dem Weg in die Europäische Union.
Kommentare der Vaybee!ciler
» GabrielMunih
Globalisierung gilt nicht für elend. Das kann in den Ländern bleiben die man arrogant ausbeutet. Elende Welt eldende!!! Edelsteine, Öl, Frauen, Fussbälle importiert der Westen. Der Tod wird nur exportiert !!!