Bei dem bisher wahrscheinlich schwersten Flugzeugunglück in Brasilien sind nach Schätzungen der Feuerwehr in São Paulo rund 200 Menschen ums Leben gekommen. Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft TAM war nach einem Inlandsflug bei der Landung über die regennasse Landebahn hinausgeschossen, über eine Hauptstraße gerutscht und in ein Treibstoffdepot geknallt.
Die Maschine und mehrere Häuser gingen in Flammen auf. Von den 176 Insassen überlebte niemand. Auch am Boden starben Menschen. Die Landebahn des Flughafens gilt auch im Urteil der einheimischen Behörden als zu kurz für Großraumflugzeuge.
Staatspräsident Lula da Silva hat eine dreitägige Staatstrauer angeordnet.