Der Gebrauch der Buchstaben Q, W und X soll in der Türkei nicht mehr unter Separatismusverdacht stehen.
Die türkische Regierung unter Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan will den kurdischen Bürgern im eigenen Land kulturelle Zugeständnisse machen und die in der kurdischen Sprache vorkommenden Buchstaben "Q", "W" und "X" in das türkische Alphabet aufnehmen. Das berichtete die Zeitung "Today's Zaman" am Freitag unter Berufung auf einen hochrangigen Diplomaten im türkischen Außenministerium. Wie die Zeitung meldete, ist in den frühen 90er Jahren die Legalisierung der kurdischen Buchstaben am Widerstand des Militärs gescheitert.
Die im kurdischen Alphabet vorkommenden drei Buchstaben sind in der Türkei tabu. Sie gehören nicht in das 1928 von Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk eingeführte türkische Alphabet. Kurdische Politiker werden häufig gerichtlich zur Verantwortung gezogen, weil sie die Buchstaben in offiziellen Schreiben verwenden. Insbesondere der Buchstabe W" steht unter Separatismusverdacht. Während die türkische Regierung Nevruz als offizielle Schreibweise für das kurdische Frühjahrsfest durchzusetzen versucht, bestehen die Kurden auf die Schreibweise mit W, laut der es Newroz lautet.
Genauso ist es mit kurdischen Vornamen. Obwohl die Türkei seit ein paar Jahren kurdische Namen akzeptiert, dürfen auch nach der Reform von 2002 nur Vornamen offiziell angemeldet werden, die dem türkischen Alphabet entsprechen. Während der unter Kurden beliebte Mädchenname Beriwan als staatsfeindlich gilt, hat Berivan den Segen der Meldebehörden.
Kursänderung in der Kurdenpolitik Der türkische Außenminister Ali Babacan hatte erst kürzlich eine neue Reformwelle angekündigt. Türkische Medien sehen das als Hinweis auf eine Kursänderung in der Politik des Landes, die zu einer friedlichen Lösung des Kurden-Konflikts führen soll. Auch Ministerpräsident Erdogan sagte erst Mitte November, oberstes Ziel der Türkei sei nicht der Einmarsch in den Nordirak, sondern die kurdischen Separatisten der PKK dazu zu bringen, die Waffen niederzulegen.
Kommentare der Vaybee!ciler
» Denizkizi7
Also gut ich möchte im deutschen Alphabet ab sofort die Buchstaben yumu$ak "g" haben, außerdem "ü" und "ö", dann "$" und c mit der Tilde unten etc. etc.
Ich will, daß überall türkisch gesprochen wird, denn sonst fühle ich mich meiner Menschenrechte beraubt. Die Deutschen sollen gefälligst auch türkisch lernen, denn ich will immer permanent türkisch reden, also das müssen die ja dann verstehen können, denn sonst werden ja wieder meine Menschenrechte verletzt....
Wenn ich also irgendwo ne Bombe platzen lasse, dann nur deswegen, weil man mich ungerecht behandelt hat, also das müssen die schon verstehen... ne ihr wisst schon die Menschenrechte
Denn alles was für mich zählt ist wichtig, wenn ich meinen Willen nicht bekomme werden meine Menschenrechte verletzt.
Die anderen wie z.B. die Pakistani, Inder, Afghaner, Slawen, Polen, Russen, DEUTSCHE puh das nimmt ja keine Ende mehr, die sind pups egal, hauptsache ist doch das meine Menschenrechte gesichert sind und ich sie voll ausleben kann, ob sich das nun mit den Grundgestzten von Deutschland schneidet oder widerspricht ist mir auch pups egal.pühehehe
» OEMER74
Jeder hat das Recht in der Türkei, in der Sprache zu sprechen die er möchte. Niemand verbietet einem, sich auf kurdisch oder in einer anderen Sprache zu unterhalten.
Ich als Cerkez gehöre auch zu einer ethnischen MInderheít in der Türkei an, aber ich bin TÜRKE. Ob ich mich in der Sprache meiner Vorfahren unterhalten möchte, ist mir überlassen. Ich kann niemanden dazu zwingen, meine Sprache und meine Kultur anderen aufzuzwingen.
Warum fühlen sich die Kurden in der Türkei als eine Minderheit an? Sie sind Staatsbürger mit allen Rechten und Pflichten. Wenn Sie Ihre Kultur leben wollen, dann sollen die das auf friedliche Art und Weise tun. Nicht in dem Sie der DTP oder PKK mehr Macht geben.
Ich als Cerkez gehe auch nicht in die Berge und töte unschuldige Menschen, nur damit ich mir meine Sonntagsnachrichten in meiner Sprache ansehen kann.
Wozu auch?
Die Kurden machen es wie es denen in den Kram passt. Einmal sind die türk. Staatsbürger, ein anderesmal sind sie eine Minderheit. Was denn nun?
Türken, Chinesen, Bulgaren, alle Menschen, die in Deutschland leben und nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben, gehören zu einer Minderheit. Aber jeder, der die deutsche Staatsbürgerschaft hat, kann nicht zu einer Minderheit zählen. genauso ist es in der Türkei.
Wenn ein Kurde kurdisch lernen und sprechen will (was eigentlich alle schon tun) dann soll er um verflucht noch mal tun, nur soll er nicht verlangen, daß auf allen Ämtern in der Türkei ebenfalls kurdisch gesprochen wird.
» Kartal62
Das ist echt lächerlich das man nur 3 Buchstaben zulässt, man sollte den Kurden und allen Minderheiten ihre Rechte geben. Die Türken hat die Genfer Konvention vor ca 100 Jahren unterschrieben und sollte sie auch einhalten. Wir leben im 21 Jahrhundenrt, und die Türken glauben noch immer die Erde ist eine Scheibe und besteht nur aus Türken, liebe Türken die Erde ist rund und es leben viele Menschen auf diesen Planeten)))
» 78KEJE
Ich bin auf keinen Fall für das Verbot einer Sprache, aber ich kann kaum glauben das es so infantile Menschen gibt, die meinen das Ausländer und Staatsbürger auf einer Stufe stehend im Grundgesetzbuch jedes Recht haben dürfen, ihr vergleicht die Kurden in Türkei mit Türken in Deutschland, soviel dummes Geschwätz kann auch nur von euch kommen! Kurden sind Urbürger in Mesopotamien und Ostanatolien, aber wie sehr gehören Türken und Deutschland zusammen?
» ElPayaso
Q W und X sind keine kurdischen Buchstaben sondern ganz normale Buchstaben des lateinischen Alphabets. Im Zuge der strengen türkischen Assimilationspolitik wurden sie nicht verwendet, weil diese Buchstaben in der kurdischen Schrift häufig verwendet werden. Genauso wie die Farben Rot Gelb Grün zusammen in irgendeiner Weise verpönt sind.
Nachdem man Jahrzehntelang einem Volk die Existenz vergeblich absprechen wollte sieht man endlich ein, dass die Lösung darin besteht die verschiedenen Ethnizitäten und ihre Unterschiede zu akzeptieren. Auch wenn die Grauen Wölfe jetzt verrückt und ziemlich laut heulen werden und die Volksseele des patrotischen Mehmet kocht, der als Soldat auf die Welt kam, dies ist ein richtiger Schritt...
» DokEda
Es hat in der Türkei nicht Mal ein Mensch was dagegen,daß Kurdisch gesprochen wird.Wenn dem so wäre,hätte ich während meines Alanya-Urlaubes keine kurdischsprechenden Menschen angetroffen.Die haben laut und kehlig (fast brüllend) miteinander gesprochen! Wenn das Kurdische verboten wäre,wäre dies ja in keinster Weise möglich,oder?
Zudem möchte ich an das kürzlich
in RASTATT beschlossene VERBOT DES MUTTERSPRACHLICHEN TÜRKISCHUNTERRICHTS
erinnern! Daß einige Leute behaupten,was passieren würde,wenn man in Deutschland versuchen würde,die türkische Sprache zu verbieten,zeigt nun ein weiteres Mal auf,daß die "fordernden" Menschen überhaupt nicht informiert sind! TÜRKISCH WURDE IN RASTATT VERBOTEN !!!
(siehe: tägliche Informationsquellen wie z.B. Tageszeitung,TV)
Warum müssen denn kurdische Buchstaben ins türkische Alphabet übernommen werden.Dies bringt keine Lösung,vielmehr sollte man kurdischen Sprachunterricht in den meistens von Kurden bewohnten Dags anbieten.Wenn die dortigen Agas es erlauben,daß überhaupt gelehrt wird! Nur so kann man sich des Problems annehmen,wenn die Kurden überhaupt bereit sind,ihre Töchter zur Schule zu schicken!
Langfristig bringen ja immer solche Kompromisse eine Lösung,die auch die Kehrseite der Medaille in Betracht ziehen!