In Spanien hat die internationale Konferenz zu Intoleranz gegenüber Muslimen im Westen begonnen.
Der spanische Außenminister Miguel Angel Moratinos forderte zum Auftakt "entschiedene Fortschritte" im Kampf gegen die zunehmende Islamophobie.
Nationale und internationale Erhebungen belegten den Anstieg feindlicher Einstellungen gegenüber dem Islam und anti-muslimischen Verhaltens seit 2001, so Moratinos weiter. Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, begrüßte die Konferenz als eine "sehr wichtige Initiative".
Sowohl in der Arbeitswelt als auch im Bildungswesen und auf dem Wohnungsmarkt würden Muslime zunehmend auf Ablehnung stoßen, sagte Moratinos. "Zweifellos hat die Zunahme des internationalen Terrorismus dieses Phänomen verstärkt", fügte der spanische Außenminister hinzu.
Die Konferenz findet unter der Schirmherrschaft der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) statt, deren Vorsitz Spanien derzeit innehat. Sie soll Vorschläge und Mittel für den Kampf gegen diskriminierendes Verhalten gegenüber Muslimen herausarbeiten. Delegationen aus 56 Ländern und Vertreter zahlreicher regierungsunabhängiger Organisationen hatten ihre Teilnahme angekündigt.
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Der unauffällige Nachbar
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