Der türkische Tourismus differenziert sich
immer mehr aus. Lag sein Schwerpunkt noch bis vor zehn Jahren auf Partyaktivitäten
und Strandurlaub an der Süd- und Westküste des Landes, ist der Urlaub der
heutigen Touristen vielschichtiger geworden. Relaxen am Pool und Partymachen
in Clubs werden immer häufiger mit Entdeckungsreisen durch die malerisch
schöne Landschaft des Landes kombiniert.
Von diesem Wandel im Verhalten der Touristen profitiert auch die lykische
Küste. Ihre Highlights Kaþ, Kalkan und Kekova, galten noch bis vor einigen
Jahren als Geheimtipp für Individualreisende. Mittlerweile sind diese Orte
ein Muss für alle, die sich in der Gegend um Fethiye und Antalya aufhalten.
Kalkan, ein bildhübscher Ort mit weiß gekalkten Häusern und prächtigen
Bougainvillen, liegt über mehrere Terrassen angelegt am Hang unterhalb
des "Kerevet Tepe". Bis nach Fethiye sind es 90 km, zum weltberühmte Patara-Strand
nur 10 km. Weitere 30 km liegt Kas entfernt, jene Stadt, die mal als Oase
für zivilisationsmüde Aussteiger galt. Und wer einmal in Kaþ ist, kommt
nicht drum herum, sich die versunkene Stadt von Kekova anzuschauen.
Der "lykische Pfad" Einer der ersten Fernwanderwege der Türkei ist der "Lykische Pfad",
er ist 509 Kilometer lang. Spiegel Online nennt ihn einen der "schönsten
Weitwanderwege der Welt". Die "Likya Yolu" wurde von der Computerexpertin
und Türkei-Liebhaberin Kate Clow erschlossen und führt in 28 Tagesetappen
von Ovacik bei Fethiye bis nach Antalya. Auf der abwechslungsreichen Strecke
durch die lykische Küste liegen herrliche Buchten und Strände, abgeschiedene
Bergdörfer, in denen die Zeit stehengeblieben scheint und Ruinen alter
Städte.
Im Infokasten rechts neben diesem Artikel erfahren Sie Näheres über
die Höhepunkte der lykischen Küste.
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