Sprache:   |   Mitglied werden   |   Hilfe   |   Login
 
Home » Channel » Sport

Millionenstrafe für die Türkei

Der Eklat bei der Siegerehrung des Formel-1-Rennens in Istanbul kostet die Türkei 5 Millionen US-Dollar.
Der Motorsport-Weltverband (FIA) hat am Dienstag (19.09.2006) eine Geldstrafe in Höhe von fünf Millionen US-Dollar gegen die Organisatoren des Formel-1-Grand-Prix der Türkei verhängt.

Das OK-Team hatte mit einer umstrittenen Zeremonienfeier nach dem Rennen im August gegen die Regeln verstoßen. Der brasilianische Sieger Felipe Massa bekam bei der Siegerehrung die Trophäe aus den Händen Mehmet Ali Talats, des "Präsidenten der türkischen Republik Nord-Zypern", überreicht. Nordzypern wird von keinem Staat außer von der Türkei anerkannt. Gegen den Auftritt des Politikers hatte die Regierung von Südzypern offiziell protestiert.

Die FIA hatte auf Grund der Verletzung der FIA-Statuten, des internationalen Sport-Codes und des Formel-1-Regelwerkes, eine außerordentliche Sitzung in Paris einberufen. "Politische Neutralität ist fundamental in der regulierenden Rolle der FIA im internationalen Motorsport. Kompromisse oder eine Verletzung dieser Neutralität sind nicht zu akzeptieren", teilte die FIA in einer Presseerklärung am Dienstag mit.

Die ebenfalls mögliche Wegnahme des WM-Rennens 2007 (26. August) blieb den Organisatoren erspart.

Zuvor äußerten Formel-1-Profis ihre Skepsis gegen drakonische Türkei-Strafen. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Kurs aus dem Kalender genommen wird", sagte etwa McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis. Er betonte, dass er es als drakonische Maßnahme empfinden würde, eine so gute Strecke zu streichen.

Frank Williams hofft autosport.com zufolge ebenfalls darauf, dass die türkische Rennstrecke nicht wegfällt und wie angekündigt 2007 stattfinden wird. In der Türkei zu fahren steigere das Interesse und die Glaubwürdigkeit der Rennserie. "Die Strecke ist großartig", so der Brite.

Nick Fry, Teamchef von Honda, unterstrich die wirtschaftliche Bedeutung des Kurses. Er wies darauf hin, dass man es sich nicht erlauben könne, die Türkei als Wachstumsmarkt zu verlieren: "Für die Herstellerfirmen und die Sponsoren wäre es vom kommerziellen Blickwinkel aus betrachtet ein herber Verlust. Offen gesagt wäre das alles andere als gut."

Empfohlene Links zum Thema ·······························································
····················································································································




Kommentare der Vaybee!ciler
  Channels
News · Politik
Lifestyle · Szene
Türkei · Reisen
Auto · Motor
Musik · Kino
Liebe · Erotik
Sport · Fitness
Geld · Finanzen
Job · Karriere
Alle Channels
  Services
Vaybee! Events
Türkische Namen
Türkische Küche
Reiseführer
Städteführer
Hotelinfo-Türkei
  Spiele
Backgammon
Schach