Die türkische Elf wurde in die Gruppe A gelost und dürfte gute Chancen auf das Erreichen des Viertelfinales haben.
Ein brisantes Duell erwartet die türkische Elf bei der EM 2008. Bei der Auslosung bekam die Elf von Fatih Terim unteranderm auch die Schweiz als Vorrundengegener zugelost. Gegen die Eidgenossen ist die Türkei beim Skandalspiel in Istanbul in der Qualifikation zur WM 2006 gescheitert und wurde zudem von der Uefa hart bestraft.
Nach der Auslosung haben sich Fatih Terim und der Schweizer Trainer Jakob Kuhn aber demonstrativ die Hand gereicht. "Was auf dem Platz passiert, ist anschließend vergessen", sagte Terim in Luzern. Kuhn meinte, man solle sich auf die EM "freuen". Der Co-Gastgeber eröffnet das Turnier am 7. Juni in Basel gegen die Tschechische Republik. Der tschechische Trainer Karel Brückner war der gleichen Ansicht wie sein Kollege bei Portugal, Luiz Felipe Scolari. Für sie war es zu früh, um die Auslosung zu kommentieren. Sie wollten lieber abwarten und zuerst die "Stärken und Schwächen der gegnerischen Teams genau studieren".
Jakob Kuhn, Trainer Schweiz Das ist eine sehr attraktive Gruppe - eine schöne Kombination. Ich freue mich auf die Duelle mit Portugal, der Tschechischen Republik und der Türkei in Basel. Im Bezug auf die Türkei sollten wir nicht mehr daran denken, was in der Vergangenheit in Istanbul passiert ist. Wir müssen stattdessen nach vorne schauen. Im Hinspiel gegen sie in Bern haben wir gut gespielt und einen tollen Teamgeist gezeigt, und genau das müssen wir nun in Basel wieder machen.
Fatih Terim, Trainer Türkei Man kann hier keinen leichten Gegner erwarten. Alle Teilnehmer hier gehören zu den besten Teams in Europa. Wir respektieren alle unsere Gegner und wünschen ihnen viel Glück für die Endrunde. Ich denke, unsere Gruppe ist sehr hart und ausgeglichen. Wir alle wissen, wie stark die Schweiz, Portugal und die Tschechische Republik sind. Wie jede andere Mannschaft wollen auch wir die Gruppenphase überstehen. Wenn wir das schaffen, können wir uns höhere Ziele stecken, aber soweit müssen wir erst einmal kommen. Die Schweiz, Portugal und die Tschechische Republik sind vielleicht nicht Deutschland, Italien oder Spanien, aber in einzelnen Spielen sind diese Mannschaften vielleicht sogar besser. Zu der Schweiz - was auf dem Platz passiert, ist anschließend vergessen. Wir hatten immer eine freundschaftliche Beziehung zur Schweiz. Es sind jedoch einige unschöne Dinge vorgefallen, die wir nicht mehr erleben wollen. Ich denke, beide Mannschaften werden sich tapfer schlagen und auf als auch außerhalb des Platzes Fairplay-Gesten zeigen. Der letzte Spieler, den ich auf dem Weg zu dieser Pressekonferenz umarmt habe, war der Schweizer Kapitän Alexander Frei.
Kommentare der Vaybee!ciler
» Kleines1988
ganz ehrlich, ich bin mir ziemlich sicher das die türkei in dieser gruppe untergehen wird.
» XXmavis
wir haben noch eine rechnung offen mit der schwez hahahahah
» duky666
schade, d.h. die türkei spielt in der schweiz und nicht bei uns in österreich .. aber wir schaffen das und das finale schau ich mir dann in wien an ...mit der türkei G*
» xxxdupluxxx
wie ich schon gesagt habe wären sie lieber zuhause geblieben
aus dieser gruppe kommen sie nicht raus.wie erwartet werden wir uns blamieren