Im WM-Play-off-Hinspiel in Bern siegte die Schweizer Nationalelf durch Treffer von Philippe Senderos und Valon Behrami. In einer hektischen Anfangsphase suchten beide Mannschaften den Führungstreffer, wobei die Schweiz mehr Spielanteile hatte. Die Angriffe der Gastgeber wurden auf der rechten Seite zumeist durch Daniel Gygax vorgetragen, während Ludovic Magnin die türkische Verteidigung häufig über die linke Seite unter Druck setzte.
Aber auch die Türkei setzte Ihre Torgefährlichkeit unter Beweis. Tuncay Sanly kam alleinstehend vor dem Schweizer Strafraum zum Schuss, den Torwart Pascal Zuberbühler problemlos halten konnte. Wenige Minuten später schoss Kapitän Hakan Sükür von links auf das Gehäuse der Eidgenossen. Züberbühler parierte jedoch souverän.
In der 41. Minute bekam die Schweiz einen Freistoß zugesprochen. Diesen führte Magnin auf der rechten Seite aus und der im Strafraum stehende Philippe Senderos verlängerte den Flankenball mit dem Kopf in die linke obere Torecke. Somit sorgten kurz vor dem Pausenpfiff zwei Verteidiger für die Schweizer 1:0-Führung.
In der 81. Minute spielte der Mittelfeldspieler auf Frei, der jedoch nicht richtig an den Ball kam. Fünf Minuten später breschte Frei gleich selbst über die rechte Seite durch und flankte in den gegnerischen Strafraum, wo der kurz zuvor eingewechselte Valon Behrami das Leder am türkischen Torhüter vorbei in die rechte Torecke drosch.
Terim sorgt für Eklat
Trainer Fatih Terim blieb der Pressekonferenz nach Spielende fern. Zuvor hatte er sich eine Rangelei mit dem Schweizer Stürmer Alexander Frei geliefert. "Die Schweiz ist eigentlich ein zivilisiertes Land. Aber was bei diesem Spiel passiert ist, hat nicht zu einem zivilisierten Land gepasst", sagte Terim später. Er beklagte vor allem die Buhrufe des Publikums beim Abspielen der türkischen Nationalhymne.
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