Die "Türkische Wrestling Maschine" lautet sein Spitzname. Murat Bosporus, der im wirklichen Leben Özgür Bakar heißt, ist einer der besten deutschen Profi-Wrestler. Der 27-jährige Bayer aus Wolfratshausen ist seit fünf Jahren Profi-Wrestler und in Japan längst ein Star. 16.000 Zuschauer sind bei seinen Kämpfen keine Seltenheit. In Japan, dem Land der aufgehenden Sonne, ist Wrestling neben Baseball und Sumo-Ringen eine der populärsten Sportarten.
Aber auch in Deutschland erobert Wrestling, das in den USA mit seiner Mischung aus Action und Entertainment seit Jahrzehnten Millionen Menschen in seinen Bann zieht, immer mehr Menschen.
Der Wunsch Wrestler zu werden, überkam Özgür im Alter von fünf Jahren. Als er den Comic-Helden "Hulk Hogan" zum ersten Mal auf Kabelfernsehen bei Verwandten kämpfen sah, war es um ihn geschehen. "Ich will Wrestler werden", schrie er. Sein Vater war fünf Monate zuvor gestorben und seine Mutter tat das noch als kindlichen Blödsinn ab.
Doch Özgür arbeitete die nächsten Jahre mit großer Ernsthaftigkeit auf seinen Traum hin. Zunächst beginnt er mit Ringen, dem türkischen Volkssport. Als er zwölf wird, kommt Judo hinzu und in dieser Zeit gewinnt der Gymnasiast im Ringen fast immer.
In seinem ersten Wrestlingturnier im Jahr 2002 verliert er zwar gegen amerikanische Profi-Wrestler wie etwa "Cannonball Grizzly", aber die Promoter buchen Özgür wegen seiner Technik und seines Aussehens für weitere Kämpfe. Bald kämpft Özgür auf kleineren Shows in Deutschland, Frankreich oder England. Er ist leicht zu erkennen: Auf seinem schwarzen Wrestlinganzug ist ein roter Sichelmond abgedruckt, und er kämpft fortan unter dem Namen "Murat Bosporus". "Was für ein Scheißname", denkt Özgür sich erst, aber "er lässt sich super vermarkten."
Und weil Murat Bosporus in Deutschland alles erreicht hat, was ein Profi-Wrestler erreichen kann, geht er auf Einladung der größten japanischen Wrestling-Liga nach Japan. Das hat vor ihm keiner aus Deutschland geschafft. Und der einzige Europäer, der regelmäßig in Japan kämpft, ist ein Engländer. Zehn Jahre musste der auf eine Einladung nach Japan warten. Bei Murat waren es nur vier Jahre.
In der Slidehow können Sie sich einen Eindruck von "Murat Bosporus" machen.
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Kommentare der Vaybee!ciler
» elmArmut
geht doch... aslanim benim...
nach dem wir eventuell dieses Jahr oder in den kommenden Jahren durch den Bundeligisten-Berliner Ringerverein der Türken Deutschemeister werden, fehlte sowieso ein Wrestler der uns Weltweit vertritt. Murat, mach weiter so.
Das was unsere Türkos in der Türkei nicht schaffen, trotz russische Know How, beim Ringen immer auf der Weltspitze zu bleiben (birde Atasporumuz), schaffen wir Türken es hier in Deutschland, unsere Ringertration weiter zuführen. Beim Finale in Berlin bin ich dabei, als Zuchauer! :-)) *drückdiedaumen*
» LailaOrient
süß!
» xPiRaYex
on sahit lazim, türk olduguna :o)
aber türke + glatze, hat auch was :o)
very very nice :o)
» diesel22
gegen den will ich auch mal auftreten, und zwar sofort!!!!