Die Provinzhauptstadt Amasya, eingebettet
in das Tal des Yeþilýrmak, des "Grünen Flusses", bietet zahlreiche reizvolle
Moscheen, Mausoleen und Stiftungsanlagen aus islamischer Zeit sowie eine
malerische Kulisse alttürkischer Wohnhäuser am Flussufer. Der Hauptteil
der Stadt liegt auf der rechten Seite des Flusses, der von Fünf Brücken
überspannt wird. Auf der linken Flussseite liegt das Stadtviertel Hatuniye,
die Altstadt, unterhalb des steil aufragenden Festungsberges. Sie wird
von den Ruinen einer Zitadelle und von den pontischen Königsgräbern überragt,
die majestätisch in die Felswand eingehauen sind.
Obwohl manche davon bei den schweren Erdbeben
von 1734, 1825 und 1935 und zudem beim Brand von 1915 stark in Mitleidenschaft
gezogen worden sind, zählt Amasya mit zu den besuchenswertesten Städten
der Türkei. Berühmt sind der Obstreichtum und die Maulbeerpflanzungen (Seidenindustrie)
der Umgebung.