Artvin ist eine interessante Stadt
mit alttürkischen Häusern in dem für die Region typischen Architekturstil.
Ein Besuch im Sommer ist dank des milden Klimas sehr angenehm, und im Juni
jeden Jahres tummeln sich Scharen von Touristen und die Einheimischen in
ihren bunten Gewändern auf der Kafkasör- Yayla bei dem gleichnamigen Fest,
dessen Höhepunkt Stierkämpfe bilden.
Im Mittelalter stand die Region unter georgischer
Herrschaft, wovon die überall anzutreffenden Kirchenruinen zeugen, zu deren
Besichtigung auch Touren organisiert werden. Die am besten erhaltenen befinden
sich bei Barhal und Ishan in den schroffen Kackar-Bergen. Zahlreiche weitere
Kirchen liegen direkt an der Landstraße nach Erzurum, die an dem Tortum-See
mit dem gleichnamigen Wasserfall, der allerdings nur während der Schneeschmelze
zu sehen ist, und den in der Nähe liegenden Orten Baðbaþý und Çamyamaç
mit je einer Kirche entlang führt. Dörtkilise, Köprügören und Tekkale bei
Yusufeli waren ebenfalls georgische Siedlungszentren.