Die Provinzhauptstadt ist mit ihrem
älteren Kern am Zweig der Anatolischen Eisbahn von Ýzmir nach Afyon abseits
der Durchgangsstraße nach Denizli am Nordrand der Ebene des Büyük Menderes
auf dem Schwemmfächer des Tabakhane liegen das alte türkische und
das einst jüdische viertel, östlich die ehemals armenischen und grieschen
Stadtteile. Die südlich gelegen Neustadtbereiche geben der Stadt auf den
ersten Blick einen modernen Anstrich.
Aydýn ist zentrum einer intensiv genutzten
Agrarlandschaft (Büyük Menderes), in der neben der dominierenden Baumwolle
die besten Weintrauben (Rosienen) und Feigen der Türkei wachsen. Westlich
von Aydýn liegt das Hauptabbaugebiet von Schmirgel , der hier als Besonderheit
in den Kristallinen Gesteinen vorkommt. Die stadt liegt auf einer bruchtektonischen
Linie im Menderes-Graben und hatte deshalb häufig unter Erdbeben zu leiden,
Noch 1895 bildete sich durch ein solches Erdbeben bei Aydýn eine 1 m hohe
Geländestufe.