Am Südrand eines etwa 20 km breiten und 60 km langen, intensiv landwirtschaftlich
genutzten Beckens (Zuckerrübe, Tabak, Getreide), das vom Murat Nehri, einen
Quellfluß des Euphrat, in der Hauptsache aber von dessen Nebenfluß Karasu
durchflossen wird, liegt die Stadt Muþ zu Füßen des 2646 m hohen Karaçavuþ
Daðý in der Ebene.
Früher breitete sich die Altstadt, überragt von einer Burg, auf
den unteren Hangpartien aus, wurde aber nach einem großen Erdbeben 1966
weitgehend zerstört, und man verlegte die Stadt an eine weniger gefährdete
Stelle. Zuvor waren bereits einige der alten Bauwerke während der russischen
Besetzung beschädigt worden.