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Trabzon-Sehenswertes

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Sumela Kloster
Etwa 62 km südöstlich von Trabzon im Altýndere Vadisi Milli Parký (Güldental-Nationalpark) "klebt" an der steilen Felswand 250 m hoch über dem Altýndere-Tal das Marienkloster aus dem 14.Jh. (im Sommerhalbjahr jeweils Einlass täglich um 9.00, 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr). Nur vom gegenüberliegenden Berg kann man das wie ein Adlerhorst in einer Nische des Steilhangs gebaute Kloster in voller Größe sehen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es auf vier Stockwerke erhöht. Zwei Wege führen hinauf: ein sehr steiler Pfad direkt vom Parkplatz hoch und ein bequemer Weg, der zunächst noch der Forsttraße talaufwärts folgt.  Der alte Name der Anlage lautet altgriechisch Hagia Maria tou Mela ('Heilige Maria vom schwarzem Berge').

Boztepe
An der Nordseite des 244 m hohen Boztepe (Aussicht) steht die z.T. in den Felsen gehauene Konventkirche Panagia Theoskepastos, die an der Stelle eines antiken Tempels im 13. Jh. errichtet wurde (alte Fresken)

Hagia Sophia
Etwa 3 km westlich vom Hafen erhebt sich reizvoll auf einem Hügel die Kirche Hagia Sophia (Aya Sofya), die unmittelbar nach Ankunft der 1204 aus Konstantinopel geflüchteten Komnenen errichtet und in osmanischer Zeit in eine Moschee umgewandelt wurde (heute Museum). Wie die anderen byzantinischen Kirchen in Trabzon hat auch die Hagia Sophia einen kreuzförmigen Grundriss mit drei Längsschiffen und einem Querschiff (Wandmalereien). Die Vierung ist von einer Kuppel gekrönt. Am Sockel des Südportals zeigt ein Fries die Adamageschichte.

Kiremitli
Von Küçük Konak aus, einem Dorf 46 km südlich von Trabzon, erreicht man zu Fuß das 10 km entfernte, auf einem Felsen hoch über dem Tal gelegene Vazelonkloster. Es zählt zu den bedeutendsten Klöstern im Pontus und wurde von Justinian bereits als 'Signalstation' gegen Angriffe feindlicher Bergstämme erbaut. Das Kloster war durch einen Pflasterweg (Königsstraße) mit Trabzon verbunden und liegt vor einer Höhle. Etwas abseits findet man Malereireste in der Johannes-Kapelle, die Manuel III. 1410 errichten ließ.




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